KI-Suchsysteme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity verändern bereits heute, wie Menschen Antworten finden – und sie werden 2026 endgültig im Mainstream ankommen. Das zeigt sich nicht nur in der Tech-Szene, sondern inzwischen quer durch alle Branchen: Immobilienmakler, Handwerksbetriebe, Berater und lokale Unternehmen berichten zunehmend von ersten Anfragen, die nicht über Google, sondern direkt über KI-Antworten kommen.
Was bedeutet das für SEO? Für GEO (Generative Engine Optimization)? Und für Unternehmen, die 2026 nicht abgehängt werden wollen?
Key Facts
- SEO bleibt das Fundament, GEO ist der Aufbau oben drauf: Google liefert weiterhin den Großteil aller Leads und stellt die Websignale bereit, auf die KI-Systeme zurückgreifen. Wer SEO schwächt, verliert sowohl Umsatz als auch KI-Sichtbarkeit.
- GEO funktioniert nur mit echter Autorität – Website + Brand + externe Belege: KI empfiehlt Unternehmen, die klare Profile, starke Inhalte, Spezialisierung, Bewertungen, Presse-Erwähnungen und YouTube-Signale vorweisen. Allrounder verlieren, Spezialisten gewinnen.
- 2026 gibt es kein „eines großes Thema“ mehr – sondern ein Zusammenspiel vieler Hebel: Content, Technik, Datenqualität, externe Signale, Video und klare Landingpage-Architekturen wirken gemeinsam. Erfolgreich ist nicht der, der den einen Trend trifft, sondern der, der ein stabiles Gesamtbild erzeugt.
KI wird 2026 zum echten Neukundenkanal
Immer mehr Menschen nutzen ChatGPT für Recherchen. Und immer mehr Unternehmen erhalten ihre ersten echten Leads über KI-Systeme. Die Beobachtung aus dem Podcast ist eindeutig:
„Ich höre inzwischen ständig: ‚Ich habe meinen ersten Lead über KI bekommen.‘ Und es ist fast immer ChatGPT.“
Gleichzeitig bleibt Google stabil. Die Überraschung: Die Nutzerzahlen sinken nicht – sie steigen sogar noch leicht. Damit ist klar: KI ersetzt Google nicht, KI kommt zusätzlich. Unternehmen brauchen 2026 zwei parallele Sichtbarkeiten: Google und KI.
Der gefährlichste Fehler für 2026: KI-SEO statt SEO
Mit dem Boom von KI-Suche entsteht gerade ein gefährlicher Reflex: Budgets werden aus „klassischem SEO“ abgezogen und in GEO oder „KI-SEO“ umgeschichtet. Die Hoffnung dahinter: Wenn wir nur in ChatGPT, Gemini und Co. vorkommen, brauchen wir Google weniger. Ein Satz aus unserer Folge bringt es auf den Punkt:
„Wenn du Google vernachlässigst, bricht dir die Grundlage weg.“
Dahinter stecken zwei Ebenen, die man sauber trennen muss:
- Datengrundlage: KI-Systeme wie ChatGPT und Gemini greifen zu einem großen Teil auf Web-Inhalte zurück. Google ist seit zwei Jahrzehnten extrem gut darin, Qualität, Relevanz und Vertrauenswürdigkeit von Websites zu bewerten. Wer eine starke Google-Basis hat, sendet damit automatisch bessere Signale in Richtung KI. Schwache oder chaotische Web-Signale machen es KI-Systemen erheblich schwerer, eine Marke als zuverlässige Quelle zu erkennen.
- Leadgrundlage: Selbst wenn KI-Sichtbarkeit deutlich wächst: Der Löwenanteil der Leads wird auch 2026 in den meisten Branchen weiterhin über Google-Suchen kommen, mit großem Abstand vor KI-Systemen. Wer jetzt SEO-Budgets abzieht, um „nur noch GEO“ zu machen, nimmt sich im schlimmsten Fall genau den Kanal weg, der heute und in den nächsten Jahren den Großteil der Anfragen bringt. Beides zusammen macht den Fehler so gefährlich: Man schwächt nicht nur die aktuelle Leadmaschine, sondern zugleich die Datengrundlage, aus der KI-Systeme lernen. Statt „SEO oder GEO“ lautet die realistische Strategie für 2026: SEO als Fundament, GEO obendrauf.
Expertentipp
„Genau nach dieser Philosophie haben wir unseren Beratungsansatz im Bereich GEO aufgebaut. Wer GEO bucht, bekommt beides. GEO und SEO!“
GEO ist kein Ersatz für SEO
Viele diskutieren gerade darüber, ob GEO nur ein anderes Wort für SEO ist. Andere nennen es reines Brandbuilding. Beides ist falsch. Die Podcast-Folge formuliert es am klarsten:
„Wenn du es abstrahieren willst: GEO ist SEO plus Brandbuilding.“
Was bedeutet das praktisch? GEO benötigt:
- starke, saubere Website-Signale
- klare Themenzuordnung
- hochwertige Inhalte
- externe Erwähnungen (Presse, Branchenverzeichnisse, PR)
- YouTube (extrem stark für KI)
- Social Proof & Bewertungen Backlinks & Autorität
Ein Satz aus unserer Folge bringt den Kern gut auf den Punkt:
„Ich behaupte: Es gibt in jeder Firma eine Story, die eine redaktionelle Berichterstattung rechtfertigt.“
GEO-Brandbuilding heißt also nicht, künstlich Drama zu erfinden, sondern genau diese echte Story zu finden und in seriösen Umfeldern sichtbar zu machen – Lokalzeitung, Fachmedien, Branchenportale. Sobald diese Erwähnungen wieder auf der eigenen Website gespiegelt werden, entstehen die externen Signale, die KI-Systeme als Relevanz und Vertrauenswürdigkeit werten.
Was KI-Systeme besonders stark nutzen: Websites & YouTube
Im Podcast wird es klar: Die Analyse der Quellen in KI-Antworten liefert ein eindeutiges Muster.
„Websites sind weiterhin King – aber YouTube ist inzwischen fast genauso stark vertreten.“
Während Spotify und andere Audioquellen praktisch keine Rolle spielen, tauchen YouTube-Videos immer öfter in den Top-Quellen auf. Konsequenz: Ein aktiver YouTube-Kanal ist 2026 nicht mehr „nice to have“, sondern ein KI-Signalgeber.
Wie sehen KI-Systeme Ihr Unternehmen?
KI-Logik, übersetzt in 0–100 Scores
Stärken und Schwächen auf einen Blick
Bis zu 90% Übereinstimmung mit ChatGPT-Einschätzung
Kostenloser GEO-Check
kostenlos · von Profis erstellt · per Mail in 24h
Warum KI viele Unternehmen nicht empfiehlt: fehlende Spezialisierung
Ein interessanter Moment aus dem Podcast: ChatGPT erklärte, warum ein bestimmtes Unternehmen in einer Antwort nicht genannt wurde.
„Bauchladen statt Spezialisierung, wenig Bewertungen, kaum externe Belege – darum wurde der Wettbewerber empfohlen.“
Damit wird deutlich: KI bevorzugt klare Profile, Fokus und externe Bestätigung. Allrounder verlieren. Spezialisten gewinnen.
Expertentipp
„Sie wollen wissen, warum ChatGPT & Co. Ihr Unternehmen nicht empfehlen? Fragen Sie einfach. "Warum hast du Unternehmen xy nicht empfohlen?" oder "Was machen die genannten Anbieter besser als Unternehmen xy?"“
2026 wird kein Jahr „des einen großen SEO- / GEO-Themas“
Die SEO-Jahre, in denen ein Trend alles dominierte – Core Web Vitals, Mobile First, GA4 – sind vorbei. Ein Satz aus der Folge fasst die neue Realität gut zusammen:
„Es gibt nicht mehr dieses eine Thema – die Gewichtung verteilt sich deutlich.“
2026 ist ein Jahr mehrerer gleichzeitiger Hebel:
- Content
- technische Sauberkeit
- Datenqualität
- Autorität & externe Signale
- klare Landingpage-Architekturen
- Video
- KI-kompatible Strukturierung
Zusammenspiel statt Monofokus.
Das größte ungelöste Problem: GEO-Monitoring
Die aktuellen GEO-Tools sind teuer, limitiert und analytisch dünn.
„Der Status quo ist *****. Die Tools taugen im Moment wenig.“
Warum?
- Zugriff auf KI-APIs ist teuer
- viele Metriken sind kosmetisch statt aussagekräftig
- echte Mehrkanal-Analysen existieren kaum
Der Markt ist riesig – aber ungelöst. 2026 könnte das Jahr werden, in dem sich erstmals ein ernsthaftes, bezahlbares Monitoring etabliert. Vielleicht sogar – wie im Podcast angedeutet – so etwas wie eine „Search Console für KIs“.
Umsetzen startet hier: kostenloses Erstgespräch.
Kostenlose Ersteinschätzung vom Profi
Klarheit zum Ihrem größten Hebel
Direkt mit dem Gründer
Kostenloses Erstgespräch
30 Min. · keine Vorbereitung nötig · kein Verkaufsgespräch
Was Unternehmen jetzt sofort tun sollten (die 6 wichtigsten Schritte)
- Website auf Top-Niveau bringen
Struktur, Geschwindigkeit, Themenklarheit, Expertise.
- Autorität systematisch aufbauen
Presse, PR, Branchenportale, Sponsoring, Kooperationen.
- YouTube nutzen
Kurze, klare Themenvideos – auch ohne Hollywood-Niveau.
- Bewertungen stärken
KI-Systeme gewichten Reputationssignale sehr hoch.
- Spezialisierung statt Bauchladen
Eindeutige Rollen und klare Themenanker.
- KI-Sichtbarkeit regelmäßig testen
Fragen: Welche Quellen tauchen auf? Welche Wettbewerber? Welche Gründe für fehlende Empfehlungen?
Weitere Artikel zu diesem Thema
Kommentare (0)
Keine Kommentare vorhanden