ChatGPT-Sichtbarkeit verbessern – so geht’s

Lange Zeit hat sich alles auf Google konzentriert – mit generativen KI-Systemen wie ChatGPT & Co. haben sich nun neue Plattformen aufgetan, innerhalb derer Ihr Unternehmen auch zu finden sein sollte. 

Genau dafür gibt es inzwischen eigene Ansätze wie GEO (Generative Engine Optimization), LLMO (Large Language Model Opimization) oder AIO (AI Optimization). Gemeint ist immer dasselbe: Ihre digitalen Signale so aufbereiten, dass KI-Assistenten sie sicher finden, verstehen und nennen können. 

In diesem Beitrag erklären wir, wie Sie Ihre Sichtbarkeit in ChatGPT verbessern können.

Key Facts

  • Technik: Ihre Website muss für ChatGPT bzw. den OpenAI-Crawler erreichbar, nicht blockiert und eindeutig auslesbar sein. 
  • Inhalte: Ihre Seiten müssen Ihre Leistungen, Zielgruppen und Orte klar und strukturiert beantworten, so wie Nutzer ihre Fragen stellen. 
  • Autorität: Einheitliche Firmendaten (NAP), gepflegte Profile, Bewertungen und Erwähnungen sorgen dafür, dass ChatGPT Ihre Angaben als vertrauenswürdig übernimmt.

Warum erscheint mein Unternehmen nicht in ChatGPT?

Die Antwort auf diese Frage ist banal: Weil es Ihr Unternehmen nicht wert ist. Zumindest nicht in den Augen von ChatGPT. Nicht weil Sie nicht gut sind, in dem was Sie tun, sondern weil Ihre digitale Präsenz entweder nicht auffindbar ist, oder Ihre Angebote und Kompetenzen nicht transportiert beziehungsweise belegt. 

Sichtbarkeit in ChatGPT ist vereinfacht dargestellt ein Zusammenspiel aus drei Teilbereichen. Technische Voraussetzungen, Inhalte und digitale Autorität. Im Folgenden haben wir Ihnen die Grundvoraussetzungen für jeden Bereich zusammengestellt.

Können KI-Systeme meine Website überhaupt sehen? 

Um Ihr Unternehmen anzeigen zu können, muss ChatGPT Ihre Website finden und aufrufen können. Hier gilt es, die richtigen Weichen zu stellen. Stellen Sie sicher, dass

  • Ihre Website öffentlich zugänglich und nicht passwortgeschützt ist,
  • der OpenAI-Bot die Erlaubnis hat, Ihre Website zu besuchen, also nicht in der robots.txt blockiert ist,¹
  • wichtige Seiten wie Startseite, Leistungen, Kontakt nicht per Meta-Tag auf „noindex“ gesetzt sind,
  • Ihre Website eine eindeutige, erreichbare Startseite hat, 
  • die Seite ohne technische Fehler lädt, sodass Inhalte vollständig ausgelesen werden können. 

So legen Sie den Grundstein dafür, dass ChatGPT Ihre Inhalte überhaupt erfassen kann – alles Weitere baut auf dieser technischen Sichtbarkeit auf.

Ist auf der Website klar beschrieben, was ich anbiete und wo? 

Um einen Grund zu haben, Ihr Unternehmen anzuzeigen, müssen Sie Inhalte liefern, die es wert sind, als Quelle genannt zu werden oder Ihr Unternehmen gar zu empfehlen. Die Voraussetzungen dafür schaffen Sie, indem Sie

  • auf der Startseite in den ersten Absätzen beschreiben, wer Sie sind und was Sie tun,
  • jede wichtige Leistung auf einer eigenen Unterseite beschreiben, statt alles in einem Text,
  • Ort der Leistungserbringung beziehungsweise Einzugsgebiet nennen,
  • Texte eindeutig formulieren, anstatt nur Werbesprache zu verwenden,
  • typische Kundenfragen so beantworten, wie Menschen sie stellen würden. 

So geben Sie ChatGPT klare, wiederverwendbare Antworten an die Hand, statt nur allgemeines Werbe-Blabla, mit dem die KI nichts anfangen kann.

Bestätigen andere Stellen im Netz meine Angaben? 

Um einen Grund zu haben, Ihre Inhalte anzuzeigen, muss ChatGPT Ihrem Unternehmen beziehungsweise den handelnden Personen des Unternehmens vertrauen. Das erreichen Sie, indem Sie

  • Name, Adresse und Telefonnummer überall online identisch angeben,
  • Firmenprofile und Branchenverzeichnisse anlegen, die auf Ihre Website verweisen,
  • für Bewertungen oder Erwähnungen sorgen, die die Existenz und Kompetenz Ihres Unternehmens bestätigen,
  • ein vollständiges Impressum und eine gut auffindbare Kontaktseite bereitstellen, damit die Website als seriös erkennbar ist. 

So entsteht für ChatGPT ein stimmiges Gesamtbild aus mehreren Quellen, das Ihr Unternehmen als real, aktiv und verlässlich erscheinen lässt. 

Wenn alle drei Bereiche erfüllt sind, hat ChatGPT erstmals einen Grund, Ihr Unternehmen überhaupt ins Antwortset aufzunehmen. Erst dann wirken Ihre Inhalte nicht mehr wie eine einzelne Behauptung, sondern wie eine von mehreren Quellen bestätigte Information. Und erst dann konkurrieren Sie realistisch mit anderen Anbietern, die zu Ihrem Thema schon sichtbar sind. Alles Weitere, was Sie später an Feinheiten ergänzen, baut genau auf diesem Fundament auf.

Expertentipp

„Beseitigen Sie zuerst technische Hindernisse, sodass Ihre Inhalte überhaupt gefunden werden können. Bauen Sie dann Inhalte auf, die es wert sind, zitiert zu werden. So einzigartig wie möglich, garniert mit Ihrem Expertenwissen und – sofern vorhanden – spannenden Daten und Statistiken aus Ihrem Unternehmen. Das ist die Grundlage. Jetzt geht es darum Vertrauen und Autorität aufzubauen. Mit konsistenten Unternehmensdaten, zahlreichen Erwähnungen und guten Bewertungen.“

Woher bekommt ChatGPT überhaupt seine Informationen über Unternehmen?

ChatGPT arbeitet mit zwei Schichten von Wissen: dem, was beim Training ins Modell „eingebacken“ wurde, und dem, was es bei einer Anfrage zusätzlich aus dem Web oder aus angebundenen Quellen nachlädt (Retrieval). 

Grundwissen aus dem Modell (Trainingsdaten) 

KI-Systemen wie ChatGPT liegt eine feste Wissensbasis zugrunde. Das sind die Trainingsdaten, also die Texte, Webseiten und Dokumente, mit denen das Modell ursprünglich gelernt hat. Bei ChatGPT waren das zu Beginn rund 570 Gigabyte an Datensätzen, rund 300 Milliarden Wörter.² Darin landen vor allem

  • sehr bekannte Marken und Organisationen
  • stark verlinkte oder oft zitierte Webseiten
  • allgemeines, zeitloses Wissen
  • häufige Fragestellungen

Wenn Ihr Unternehmen klein, regional oder noch jung ist, taucht es dort in aller Regel nicht auf. Und: Auf diese Daten können Sie im Nachhinein kaum Einfluss nehmen.

Retrieval / Abrufdaten 

Zusätzlich kann ChatGPT zu einer konkreten Anfrage aktuelle Informationen nachladen.⁵ Das passiert dann nicht aus dem alten Trainingsbestand, sondern aus Quellen, die gerade öffentlich erreichbar sind. Dazu gehören

  • öffentlich erreichbare Webseiten,
  • gut gepflegte Firmenprofile und Verzeichnisse,
  • Plattformen wie Google-Unternehmensprofil oder relevante Branchenportale,
  • Erwähnungen in Leit-, Regional- und Fachmedien,
  • Daten auf der Website, die Maschinen lesen können (schema.org)³. 

Wenn Ihr Unternehmen dort sauber und konsistent auftaucht, haben Sie die Chance, in den Antworten von ChatGPT aufzutauchen. Und das obwohl Sie es nicht in die Trainingsdaten geschafft haben - wie übrigens die meisten Unternehmen. 

Wann nutzt ChatGPT welche Quelle? 

Wenn jemand nur etwas Allgemeines wissen möchte, zum Beispiel „Was macht eine SEO-Agentur?“, reicht ChatGPT sein Trainingswissen, um die Frage zu beantworten. Hier wird kein Unternehmen genannt. 

Wenn jemand aber konkret fragt, etwa „Welche SEO-Agentur in Bad Tölz“, braucht ChatGPT aktuelle, eindeutige Daten. Dann greift es auf Abrufdaten zurück. 

Wenn Angaben überprüft werden müssen oder lokal sind (Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen am Standort), werden ebenfalls eher die nachgeladenen Daten herangezogen. Fehlen dort jedoch saubere Informationen über Ihr Unternehmen, kann ChatGPT schlicht keine gesicherten Angaben machen und weicht wieder auf allgemeines Wissen aus.

Expertentipp

„Wenn generische Fragen tendenziell eher aus den Trainingsdaten heraus beantwortet werden, bedeutet das im Umkehrschluss für Sie: Bauen Sie vorrangig Inhalte, um spezifische Fragen zu beantworten. Zum einen ist die Wahrscheinlichkeit, hier genannt oder empfohlen zu werden ungleich höher. Zum anderen ist der Bedarf nach einem Dienstleister oder Produkt bei Nutzern, die spezifische Fragen stellen, in der Regel deutlich höher. Das sind die Nutzer, für die Sie Sichtbarkeit in ChatGPT erreichen wollen.“

Was muss ChatGPT über mein Unternehmen wissen?

Damit ChatGPT Ihr Unternehmen überhaupt sicher nennen kann, braucht die KI ein paar feste Eckdaten. Fehlt eine dieser Angaben oder taucht sie online in unterschiedlichen Varianten auf, entsteht Unsicherheit. Das kann dazu führen, dass ChatGPT auf Nummer sicher geht und lieber auf allgemeine Antworten zurückgreift. Die folgenden Angaben sollten deshalb auf Ihrer Website und in Ihren Profilen immer gleich vorkommen.

  • Exakter Unternehmensname Und zwar genau so wie er im Impressum steht. Keine fünf Varianten, keine Kürzel. 
  • Was Sie anbieten, in einfachen Worten Ein bis zwei Sätze, die Ihr Hauptangebot benennen. Keine Plattitüden wie „maßgeschneiderte Lösungen“, sondern „GEO-Agentur mit Fokus auf Leads“ oder „Gebäudereinigung in München“.
  • Für wen Sie Ihre Dienstleistung anbieten Zielgruppe nennen, zum Beispiel Privatpersonen, Unternehmen, Handwerk, Ärzte. Das hilft der KI, Sie in der richtigen Antwortgruppe zu zeigen.
  • Ort beziehungsweise Einzugsgebiet Stadt, Region oder „bundesweit“. Insbesondere dann wichtig, wenn jemand explizit nach einem lokalen Anbieter fragt.
  • Wie man Sie erreicht Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Kontaktseite. Und zwar immer in derselben Schreibweise, damit Maschinen sie erkennen. Beispiel: +49 8041 4379221 und 08041 / 4379221 werden unter Umständen als zwei verschiedene Angaben gewertet.
  • Wer hinter dem Unternehmen steht Inhaber, Geschäftsführer oder Ansprechpartner nennen, wenn die Person gesucht werden könnte oder Vertrauen schaffen soll. 

Schaffen Sie es, diese Angaben überall – Website, Google Unternehmensprofil, Branchenverzeichnisse, Social-Media-Profile und Pressebeiträge – konsistent zu platzieren, geben Sie ChatGPT genau das, was es braucht, um Ihr Unternehmen einer konkreten Frage zuordnen zu können.

Expertentipp

„Tragen Sie Ihr Unternehmen unbedingt in Verzeichnissen ein. Sowohl in allgemeine wie ProvenExpert und Stadtbranchenbuch als auch in spezifische Verzeichnisse für Ihre Branche, etwa anwalt.de oder werbeagentur.de. Gerade für Sichtbarkeit in ChatGPT ist das gegenwärtig ein nicht unerheblicher Hebel.“

Wie richte ich meine Website so ein, dass ChatGPT sie versteht?

Damit ChatGPT Ihre Website als brauchbare Quelle verwenden kann, muss sie aufgebaut sein wie eine richtige Unternehmensseite mit klarer Informationsarchitektur – und nicht wie eine lose Sammlung von Texten. Ziel ist, dass eine KI sofort erkennt: Wer ist das, was wird angeboten, wo sitzt das Unternehmen, wie nimmt man Kontakt auf. Dazu braucht es:

  • Startseite
    Eine Startseite, die in den ersten Absätzen sagt, wer Sie sind und was Sie tun. Nicht erst nach drei Bannern und einem Slider.
  • Über uns 
    Eine „Über uns“-Seite mit Name, Firmendaten und einer kurzen Einordnung, damit klar ist, wer hinter dem Angebot steht. 
  • Kontakt 
    Eine Kontaktseite mit vollständigen Daten, identisch zu allen anderen Stellen, an denen Ihr Unternehmen genannt wird.
  • Leistungsseiten 
    Eigene Seiten für die einzelnen Leistungen statt alles auf einer Seite. Das macht es für ChatGPT leichter, eine konkrete Leistung zu einer konkreten Frage zurückzugeben.
  • Überschriftenstruktur 
    Saubere Überschriften, damit Themen klar getrennt sind und nicht mehrere Inhalte unter derselben Überschrift stehen.
  • Pflichtseiten
    Impressum und Datenschutzerklärung, damit die Seite seriös wirkt und als echtes Unternehmen erkennbar ist. 

Wenn diese Grundstruktur steht, kann ChatGPT Ihre Inhalte nicht nur lesen, sondern auch zuordnen. Ohne diese Ordnung bleibt Ihre Seite für die KI bloß eine vage Unternehmenspräsenz.

Wie sehen KI-Systeme Ihr Unternehmen?

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An welchen zentralen Stellen müssen meine Firmendaten übereinstimmen?

ChatGPT vertraut Informationen eher, wenn sie an mehreren Stellen im Netz in exakt derselben Form auftauchen. Je einheitlicher Ihr Unternehmensauftritt ist, desto leichter lässt er sich einer konkreten Firma zuordnen. Deshalb sollten Ihre wichtigsten Profile und Verzeichnisse dieselben Daten ausweisen. Das heißt:

  • Google-Unternehmensprofil mit korrektem Namen, Adresse und Telefonnummer führen⁴
  • Wichtige Branchenverzeichnisse mit denselben Daten ausstatten 
  • Social-Media-Profile mit demselben Namen betreiben und immer auf die Website verlinken 
  • Keine Abkürzungen beim Namen verwenden, wenn er auf der Website ausgeschrieben steht 
  • Straße, Postleitzahl und Ort immer gleich schreiben 
  • Bei Änderungen alle Einträge nachziehen, damit keine veralteten Versionen kursieren 

So entsteht ein nach außen geschlossener Unternehmensauftritt, den auch ChatGPT als ein und dasselbe Unternehmen erkennen kann.

Wie zeige ich ChatGPT, dass mein Unternehmen echt und vertrauenswürdig ist?

ChatGPT zeigt lieber Unternehmen, die im Netz nachvollziehbar existieren und nicht nur aus einer einzelnen Website bestehen. Vertrauen entsteht, wenn mehrere Signale zusammenpassen und wenn auch externe Seiten Ihr Unternehmen bestätigen. Dafür sorgen Sie, indem Sie

  • echte Kundenbewertungen sammeln und auf der Website sichtbar machen,
  • Referenzen, Partnerlogos oder Mitgliedschaften nennen, damit Dritte Sie bestätigen,
  • aktuelle Inhalte veröffentlichen, damit klar ist, dass das Unternehmen aktiv ist,
  • auf anderen Seiten auftauchen, zum Beispiel in einem Artikel, einem Branchenportal oder bei einem Partner,
  • klar erkennbare Kontaktmöglichkeiten angeben, sodass ersichtlich wird, dass Sie wirklich erreichbar sind,
  • einen Personenbezug herstellen, wenn Gründer oder Inhaber bekannt sind, eine positive Reputation mitbringen oder Vertrauen ausstrahlen. 

Je mehr solcher Signale zusammenkommen, desto eher stuft ChatGPT Ihr Unternehmen als real, aktiv und zitierfähig beziehungsweise empfehlenswert ein.

Welche Inhalte soll ich schreiben, damit ChatGPT meine Antworten nutzt?

Wenn Sie möchten, dass Ihr Content bei ChatGPT sichtbar wird, sollten Sie bei der Erstellung von Inhalten die folgenden Grundregeln im Kopf behalten:

  1. User haben Fragen rund um ihr Kerngebiet. Diese will ChatGPT beantworten. Liefern Sie die passenden Antworten auf all diese Fragen auf Ihrer Website.
  2. Machen Sie es ChatGPT so einfach wie möglich. Beantworten Sie diese Fragen auf Ihren Seiten möglichst weit oben.
  3. Verfassen Sie die Antworten so, wie Sie es sich als User wünschen würden. Laienverständlich, in einfacher Sprache, ohne Blabla. 

Damit daraus verwertbarer Content für die KI wird, setzen Sie das so um:

  • Schreiben Sie Beiträge zu genau den Fragen, die Ihre Kunden tatsächlich stellen, nicht zu internen Lieblingsthemen.
  • Legen Sie für jede Leistung eine eigene kurze Seite oder Sektion an, damit ChatGPT nichts aus langen Textblöcken herauslösen muss.
  • Arbeiten Sie mit FAQ-Blöcken und klaren Fragen als Überschrift, zum Beispiel „Was kostet …?“ oder „Wie lange dauert …?“.
  • Verzichten Sie auf Marketingfloskeln und formulieren Sie konkret, damit die Aussage eindeutig bleibt.
  • Nennen Sie Ihren Ort oder Ihr Einzugsgebiet, wenn Sie lokal arbeiten.
  • Nennen Sie Ihren Firmennamen im Text, damit ChatGPT Unternehmen, Leistung und Ort zusammenführen kann. 

So liefern Sie nicht nur Inhalte, sondern fertige Antworten, die ChatGPT gefahrlos übernehmen kann.

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Wie kann ich testen, ob ChatGPT mein Unternehmen schon kennt?

Diese Antwort mag Sie angesichts ihrer Banalität ein wenig enttäuschen: Fragen Sie doch einfach ChatGPT. Sie können die KI wie einen Prüfmodus benutzen und abfragen, welche Daten über Ihr Unternehmen heute tatsächlich ankommen. Und zwar so:

  • Fragen Sie in ChatGPT direkt nach Ihrem Unternehmensnamen
  • Probieren Sie Varianten wie „Welches Unternehmen bietet [Leistung] in [Ort] an?“ oder „Nennen Sie mir Anbieter für [Leistung] in [Ort].“
  • Prüfen Sie, ob Adresse, Leistungen und Ort korrekt wiedergegeben werden
  • Notieren Sie Abweichungen, zum Beispiel falsche Telefonnummer, alter Straßenname oder fehlende Leistung
  • Ergänzen oder korrigieren Sie diese Angaben auf Ihrer Website und in den wichtigsten Profilen
  • Testen Sie nach einiger Zeit erneut, ob ChatGPT die aktualisierten Daten übernimmt

So sehen Sie sehr schnell, ob Ihre Online-Datenlage für eine KI schon eindeutig genug ist oder ob noch Lücken geschlossen werden müssen.

Gibt es einen einfachen Fahrplan für Sichtbarkeit in ChatGPT?

Schritt 1: Daten auf der Website prüfen und vereinheitlichen. 

Schritt 2: Google-Unternehmensprofil und wichtigste Verzeichnisse aktualisieren. 

Schritt 3: Leistungsseiten anlegen oder schärfen. 

Schritt 4: Zwei bis drei FAQ-Artikel zu Kundenthemen veröffentlichen. 

Schritt 5: Bewertungen sammeln und sichtbar machen. 

Schritt 6: Erwähnung oder Partnerschaft organisieren, damit es externe Belege gibt. 

Schritt 7: In ChatGPT testen und bei Fehlern nachbessern.

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Bastian Huber
Bastian
Experte für SEO & GEO / LLMO, Redakteur

Schreibt über GEO & SEO - von der Suchintention bis zur Conversion.

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